Montag, 30 September 2019 15:42

Die Top 5 der Snooker Weltrangliste

Die Snooker Main Tour war selten so spannend und ausgeglichen, wie sie es zur Zeit ist. Legenden und Newcomer - vereint auf den größten Turnieren und auf den besten Plätzen in der Weltrangliste. Im Folgenden wollen wir die aktuellen Top 5 Spieler der Weltrangliste vorstellen.

 

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Nummer 5: John Higgins

Der 44-jährige Schotte hat sich seit seinem Einstieg in die Profitour im Jahr 1992 zu einem der erfolgreichsten Spieler in der Geschichte dieses Sports etabliert. Mit 30 gewonnenen Titeln und 4 Weltmeisterschaften gibt es nur 2 andere Namen, die mehr verzeichnen können. Weiters ist er einer von 3 Spielern, die in ihrer Karriere mehr als 750 Century Breaks geschafft haben. Mit 9 gelungenen Maximum Breaks - die prestigeträchtigen 147er - ist er ebenfalls Dritter in der Bestenliste. Er gewann 2mal das Masters, 3mal die UK Championships und 4mal die Weltmeisterschaft. In 16 aufeinanderfolgenden Saisonen fiel er nicht aus den Top 6 der Weltrangliste heraus. 4mal konnte er den Thron erklimmen.
Vor allem in der 2. Hälfte seiner Karriere zeigte John Higgins seine Klasse. Nachdem ihn ein Wettskandal und eine längere Sperre ziemlich hart aus der Tour hinauskatapultiert haben, kehrte er Ende 2010 zum Snooker zurück. Bereits 2011 sprang er an die Spitze der Weltrangliste und gewann außerdem zum dritten Mal die UK Championships und seinen 4. Weltmeistertitel. Nach einem Tief von 2012 bis 2014 ist John Higgins seit 2015 wieder in alter Form und Würde zurück auf der Tour. Selbst nach fast 3 Jahrzehnten auf der Tour versprüht "The Wizard of Wishaw" eine unglaubliche Magie unter den Top 5.


Nummer 4: Neil Robertson
Mit nur 16 Jahren startete er 1998 seine Profikarriere. Doch der Weg in die Top 20 war knochenharte Arbeit. In der 2005/06 Saison schaffte er 4mal ein Viertelfinale, unter anderem auch in der Weltmeisterschaft, und belegte im Ranking Platz 16. Im Oktober 2006 war es dann soweit: Der Australier überrascht mit seinem 1. Titel beim Grand Prix in Aberdeen, Schottland. Das war der 1. von inzwischen 17 Turniersiegen. Den größten Triumph feierte er 2010, als er die Weltmeisterschaft gewann und in derselben Saison auch erstmals die Spitze in der Weltrangliste erklomm.
Anfang 2012 gewann er das Masters, um dann in seine bisher erfolgreichste Saison 2013/14 zu starten. Mit dem Titel bei den UK Championships konnte er sich als insgesamt 8. Spieler mit der Triple Crown auszeichnen. Weiters konnte Neil Robertson in derselben Saison einen neuen Standard für Snookerspieler setzen. Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft, am 30. April 2014, schaffte er das 100. Century Break innerhalb einer Saison und ließ damit den bis dahin geltenden Rekord von 61 Centuries weit hinter sich. Bis dato ist der Australier der einzige Spieler, der die 100er Marke übersprungen hat. 2015 kam ein weiterer Meilenstein hinzu. Nicht nur dass er die UK Championships gewann, sondern auch, dass er als 1. Spieler ein Maximum Break im Finale eines Triple Crown Turniers schaffte. Es war sein 3. von bisher 4 Maximum Breaks in seiner Karriere. "The Thunder from Down Under" hat sich über seine Stärke im Break Building zu einem hervorragenden Allrounder im Snooker entwickelt.

Nummer 3: Mark Williams
Als weiterer Veteran auf der Tour kann der Waliser bisher schon auf eine 27-jährige Profikarriere zurückblicken. Nach nur 4 Jahren gewann er 1996 seinen ersten Titel bei den Welsh Open. Bisher sind 24 weitere Turniersiege dazu gekommen. Der jüngste davon im August 2018 - 22 Jahre nach seinem 1. Titel.
"The Welsh Potting Machine" zählt ebenfalls zu den 11 Spielern, die sich die Triple Crown aufsetzen dürfen. Mit insgesamt 3 Siegen in der Weltmeisterschaft und jeweils 2 Titeln bei den UK Championships und den Masters hat er 7 Triple Crown Events gewonnen. Doch in der Saison 2002/03 gelang ihm die Sensation: Als bisher 3. Spieler in der Geschichte des Snookers gewann er alle 3 Triple Crown Turniere in derselben Saison.
Zum 1. Mal übernahm er die Spitze in der Weltrangliste in der Saison 2000/01 und hielt sich mit Unterbrechungen dort bis 2004. Dann kamen schwierige Zeiten für Mark Williams, doch nach hartem Kampf schaffte er genau 7 Jahre später wieder den Sprung an die Spitze.
Aufsehen erregte er in einer Wette, die er vor der Weltmeisterschaft 2018 abschloss. Sollte er das Turnier gewinnen, würde er zur darauffolgenden Pressekonferenz nackt erscheinen. Etwas unerwartet - auch für ihn selbst - gewann er das Finale mit 18:16 gegen John Higgins. Zur Pressekonferenz erschien er dann, wie versprochen, nur mit einem Handtuch bekleidet.

Nummer 2: Ronnie O'Sullivan
Der 43-jährige Engländer begann 1992 seine Profikarriere und hat sich seither zu einem Spieler der Rekorde etabliert. Mit bisher 36 Turniersiegen und 5 Weltmeisterschaftstitel ist er einer der erfolgreichsten Spieler, die dieser Sport jemals gesehen hat. In der Saison 2002/03 schaffte er zum 1. Mal den Sprung an die Spitze der Weltrangliste, wo sein Name seither immer wieder auftaucht.
2018 gewann er mit den UK Championships sein bereits 19. Triple Crown Event - ein weiterer Rekord, den er alleine hält. Bereits im März 2014 überholte er mit seinem 12. offiziellen Maximum Break die bis dahin geltende Bestmarke von Stephen Hendry. Inzwischen ist die Zahl auf 15 gestiegen. Dieser Rekord brachte ihm den Spitznamen "Mr. 147" ein. Ronnie O'Sullivan hält momentan bei 1009 Century Breaks in seiner Karriere. Bei seinem Weltmeistertitel 2013 gelangen ihm 3 weitere Rekorde: 6 Century Breaks im Finale, 13 insgesamt während des Turnieres - und damit stellte er auch den Crucible-Rekord auf 131 Century Breaks.
Weiters verzeichnet "The Rocket" seit 1997 einen Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde, als er in nur 5 Minuten und 8 Sekunden das bisher schnellste Maximum Break schaffte.

Nummer 1: Judd Trump
Der mit Abstand jüngste Spieler unter den Top 5 führt momentan die Weltrangliste an. Als er 2005 in die Main Tour einstieg, waren Namen wie O'Sullivan, Higgins und Williams bereits legendär. Doch schon bald ließ auch sein Name aufhorchen: 2007 qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaft, 2008 gewann er das Qualifying fürs Masters, 2009 die Championship League. Beim Grand Prix 2008 verzeichnete er sogar im Viertelfinale einen Sieg gegen - man höre und staune - Ronnie O'Sullivan. Doch damit nicht genug, ging es in demselben Tempo weiter: 2010 kam ein Sieg gegen den damals amtierenden Weltmeister dazu und 2011 der 1. Titel in einem Ranglistenturnier. Gleich danach erreichte er das Finale der Weltmeisterschaft. Ende des Jahres triumphierte er bei den UK Championships. Mit nur 30 Jahren kann "Danny the Boy" bereits auf 12 Turniersiege blicken. Dazu gehört auch das Masters und der aktuelle Weltmeistertitel, womit sich Judd Trump 2019 als 11. Spieler mit der Triple Crown auszeichnen durfte.
In seiner bisher vergleichsweisen kurzen Karriere hat "The Ace" bereits 4 Maximum Breaks auf der Main Tour erreicht - sein letztes erst kürzlich bei den German Masters. Doch noch bevor er als Profi spielte, hat er am 14. März 2004 als 1. Spieler unter 15 Jahren ein Maximum Break in einem Turnier geschafft. Weiters belegt er mit 628 Century Breaks den 5. Platz in der Bestenliste.